Gemeinsame Aktionen

Leiterschulung

Allgemeine Informationen
Hier findet Ihr eine Übersicht über die in unserem Zuständigkeitsbereich angebotenen Schulungen.
Unsere Angebote richten sich an junge und junggebliebene Menschen zwischen 16 und 99 Jahre, die in der Jugendarbeit aktiv sind.Wir bieten Euch Trainings zu den Bereichen:

  • Gruppenleitung
  • Spiele und Methoden
  • Rechtsgrundlagen
  • Erste Hilfe Kurse
  • Boivienpartnerschaft

Damit unsere Angebote immer Euren Wünschen und Bedürfnissen entsprechen, freuen wir uns über konstruktive Rückmeldungen. Wenn Ihr eine Gruppe von mindestens 10 Leuten seid und Interesse an einer bestimmten Schulung habt, kommen wir auch gerne zu Euch.

Teilnahmebedingungen: Eure Anmeldung ist verbindlich. Ihr erhaltet in der Regel keine Anmeldebestätigungen. Sollte die Veranstaltung ausnahmsweise nicht stattfinden, werdet Ihr rechtzeitig informiert.
Bei Veranstaltungen mit Teilnehmer/innen-Beitrag können bei kurzfristiger Absage Eurerseits Ausfallgebühren bis zur vollen Höhe des Teilnahmebeitrages fällig werden.
Bei allen Veranstaltungen bekommt Ihr aussagekräftige Teilnahmebescheinigungen, die Ihr u.a. zur Beantragung der JuLeiCa (JugendLeiterInnenCard) verwenden könnt.
Wichtig! Aus finanziellen Gründen soll niemand nicht teilnehmen können.
Nehmt ggf. mit uns Kontakt auf.

Schickt bitte alle Anmeldungen unter Angabe von Name, Vorname, Anschrift, Telefon, Fax, E-Mail und Geburtsdatum an die

Fachstelle für Kinder- und Jugendpastoral
Bosenheimer Str. 46
55543 Bad Kreuznach

Bolivienkleidersammlung

Die große Solidaritätsaktion der katholischen Jugend im Bistum Trier

Die nächste Kleidersammlung in den Dekanaten Bad Kreuznach, Birkenfeld, St. Goar und Simmern-Kastellaun findet am Samstag, dem 16. Mai 2009 statt. Die Bolivienpartnerschaft der Katholischen Jugend im Bistum Trier, die der BDKJ verantwortlich gestaltet,  gibt es seit über 40 Jahren!

Seit 1966 sammeln jährlich bis zu 10.000 Jugendliche und jungen Erwachsene um die 2.000 Tonnen gebrauchte Kleidung. Das diesjährige Jubiläum wird in den Pfarreien auf vielfältige Weise gefeiert, z.B. mit Gottesdiensten, Abenden mit bolivianischen Gerichten und Kulturelementen und Ehrungen langjähriger MitarbeiterInnen.

Neben dem Spaß, der für die Jugendlichen mit den Kleidersammlungen verbunden ist, sichern die Erlöse der Bolivien-Kleidersammlung die finanzielle Unterstützung der beiden Partnerorganisationen in Bolivien: Die Stiftung „Solidarität und Freundschaft Chuquisaca–Trier“, die über 40 Ausbildungszentren für ca. 2000 Jugendliche auf dem Land unterhält, und die „Nationalen Jugendpastoral“ Boliviens, die die katholische Jugendarbeit für das ganze Land koordiniert. Vielen Jugendlichen in Bolivien wird so eine Schulbildung ermöglicht, andere machen eine Berufsausbildung, z.B. als Tischler, Schneiderin oder das technische Abitur. In der pastoralen Arbeit werden die Jugendlichen in ihrer Spiritualität und dem Finden ihrer Lebensperspektive unterstützt.

Im Unterschied zu den meisten anderen Sammelorganisationen ist die Bolivien-Kleidersammlung seit 11 Jahren Lizenznehmer von FairWertung. FairWertung ist ein Zusammenschluss von ca. 120 gemeinnützigen Organisationen, der soziale, entwicklungspolitische und ökologische Kriterien für eine faire Sammlung und Vermarktung von Altkleidern und Schuhen entwickelt hat und deren Einhaltung kontrolliert. Denn für sammelnde Organisationen besteht eine Verantwortung nicht nur für die Sammlung, sondern auch für den Verbleib der gesammelten Ware.

Friedenslicht aus Bethlehem

Am Sonntag, 14. Dezember, werden Vertreterinnen und Vertreter der deutschen Pfadfinderverbände das Friedenslicht aus Betlehem in Wien abholen. Das vom Österreichischen Rundfunk (ORF) in der Geburtsstadt Jesu entzündete Licht wird alljährlich am dritten Adventswochenende an Pfadfindergruppen aus ganz Europa gegeben.

Anschließend wird die kleine Flamme mit dem Zug in über 30 Städte in Deutschland gebracht und dort in zentralen Aussendefeiern an die Gruppen gegeben, die es zu Weihnachten in vielen regionalen und lokalen Aktionen an „alle Menschen guten Willens“ weiter reichen.

Seit 1994 verteilen deutsche Pfadfinderinnen und Pfadfinder das Friedenslicht aus Betlehem und sorgen dafür, dass dieses Weihnachtssymbol der Hoffnung auf Frieden am Heiligabend in zahlreichen Wohnzimmern, Kirchengemeinden, Krankenhäusern, Seniorenheimen, Asylbewerberunterkünften und Justizvollzugsanstalten leuchtet.

Gerade in diesem Jahr gewinnt das Licht aus einem Land, in dem die Hoffnung auf Frieden politisch vor neuen Wegen steht, an Symbolkraft.

Erneut wollen darum der Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder (BdP), die Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG), die Pfadfinderinnenschaft Sankt Georg (PSG), der Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP) und der Verband der Altpfadfindergilden (VDAPG) mit dem Friedenslicht ein gemeinsames Zeichen setzen.

Pfadfinderinnen und Pfadfinder leisten aktive Friedensarbeit. Sie suchen den Dialog mit Menschen anderer Überzeugungen. Mit vielen Aktionen bekennen sie nicht nur ihren Glauben und ihre Überzeugung, sondern treten handelnd für Frieden und Gerechtigkeit ein.

In unserer bunten, pluralistischen Gesellschaft bekommt der eigene Standpunkt immer mehr Bedeutung. Nur, wer seine eigene Identität kennt, kann erfolgreich die Auseinandersetzung im Dialog mit anderen Menschen suchen. Die kleine Flamme aus einer der Krisenregionen der Erde gibt einen konkreten Anlass, persönliche Wertvorstellungen und das, was Menschen verbindet oder trennt, neu zu überdenken. Aufbauend auf der Botschaft Jesu Christi sind die Aktionen der Pfadfinderinnen und Pfadfinder bei der Weitergabe des Lichtes Ausdruck des Glaubens und Zeichen der Zuwendung zum Nächsten.

24Stunden-Netzwerkrennen

Die motivierten Rover entschlossen sich im Sommer 2007 am sog. "24-Stunden-Netzwerkrennen" teilzunehmen. Die Aufgabe bestand darin eine Wegstrecke von Boppard bis Baumholder innerhalb eines Tages zurück zu legen.

Am 29. Juni ging es um 20:00 in Boppard los. Zunächst lernten sich die ca. 35 Teilnehmer kennen und erhielten alle notwendigen Hinweise und Aufgaben für die bevorstehende Reise.
Außerdem wurden wir unterrichtet, dass der Schwerpunkt der Reise auf dem „Netzwerk“ und weniger auf dem „Rennen“ liegt, d.h. auf dem Miteinander statt dem Gegeneinander.
Als erstes fuhren wir mit dem Zug nach Emelshausen, wo uns schon unsere Fahrräder erwarteten. Nach einer kleinen Stärkung brachen wir in der Dunkelheit auf. Gemütlich und mit vielen Pausen fuhren wir über den Schinderhannesradweg Richtung Kastellaun bis nach Simmern. Hier bekamen wir die Aufgabe im Naturfreibad 1000m zu schwimmen. Obwohl das Wasser kalt war, bewältigten unsere starken Jungs diese Aufgabe gemeinsam und ohne große Anstrengung.
Weiter ging es über Kirchberg, Bruschied nach Kirn-Sulzbach. In Kirn-Sulzbach erwartete uns ein hervorragend gedeckter Frühstückstisch. Nach dieser stärkenden Mahlzeit wurden Baumstämme durch einen selbst gebauten Parcours um die Wette gerollt und eine große Pause zur Erholung und Verdauung eingelegt. Danach fuhren wir nach Idar-Oberstein, der letzten Station unserer Fahrradetappe. In Oberstein stellten wir unsere Fahrräder ab und gingen in die Felsenkirche, um einen „spirituellen Impuls“ für unseren weiteren Weg zu erhalten.
Der Fußweg hat nach dem Mittagessen begonnen. Über den Truppenübungsplatz marschierten wir gemeinsam nach Baumholder.
In Baumholder fand zu der Zeit der Rheinland-Pfalz Tag statt. Diese Gelegenheit nutzte man, um den Erlös der Spenden von 2.000€ auf der RPR1-Bühne der Caritas zu übergeben. Damit endete das „24-Stunden-Netzwerkrennen“.

Unser Fazit:
Wir waren enttäuscht, weil wir nicht an unsere Grenzen gehen konnten, haben aber das „24-Stunden-Netzwerkrennen“ als einen gemütlichen Ausflug erlebt, auf welchem man vielen interessanten Menschen begegnen konnte. Wir lernen was es heißt „Teil eines Netzwerks“ zu sein und auf andere Teilnehmer Rücksicht zu nehmen. Außerdem taten wir an diesem Tag der Caritas eine gute Tat.

Text von Elena Milz (DPSG Kirn-Sulzbach)